Erklärungen zu Bild 1
Zunächst wird das Implantat mit einer kleinen Operation in den Knochen eingebracht.
Der Kieferbereich wird hierbei örtlich betäubt (ähnlich wie bei einer normalen Zahnbehandlung).
Eine Implantation ist im Normalfall schmerzlos. Auch die „Wundschmerzen“ in der Einheilphase werden von den meisten Patienten als
gering beschrieben. Viele stellen im nachhinein überrascht fest, dass das Ziehen eines Zahnes deutlich schmerzhafter und unangenehmer ist als eine Implantatversorgung.
Bei dem kleinen Eingriff wird die knochenbedeckende Schleimhaut
eröffnet und zur Seite geklappt. Nun hat der Zahnarzt einen direkten Sichtkontakt auf den Knochen und kann diesen hinsichtlich der exakten Dicke und Qualität beurteilen. Das eigentliche Implantat wird dann in den Kieferknochen
eingeschraubt. Bei diesem Vorgang ist große Präzision erforderlich damit das Implantat exakt an die richtige Stelle gesetzt wird.
Erklärungen zu Bild 2
Als letztes wird die Schleimhaut wieder über das Implantat zurückgelegt und vernäht. Außer dem kleinen Nahtbereich ändert sich zunächst nichts für Sie in Ihrer Mundhöhle.
Das Implantat muss nun einheilen. Hierbei bildet sich in
den feinen Windungen der „Implantatschraube“ neuer Knochen (Osseointegration) und unterstützt einen sicheren Stabilität. Im Unterkiefer dauert diese Einheilzeit zwei bis drei Monate und im Oberkiefer vier bis sechs Monate.
Erklärungen zu Bild 3
Nach der geschlossenen Einheilung wird das Implantat durch erneute Eröffnung der
Schleimhaut freigelegt. In das innenliegende Gewinde des Implantats wir nun ein Aufbau aufgeschraubt.
Um eine optimale Zahnfleischästhetik zu gewährleisten, wird zunächst erst einmal eine
Abheilkappe („Zahnfleischformer“) auf das Implantat eingeschraubt. Diese ragt einige Millimeter durch die Schleimhaut. Das Zahnfleisch kann so zunächst unbelastet um das Implantat
(welches jetzt mit dem Aufbau durch die Schleimhaut ragt) manschettenartig heilen.
Erklärungen zu Bild 4
Nach einer Woche wird von der abgeheilten Situation ein Abdruck genommen. Nach diesem Abdruck wird dann die definitive Versorgung (Krone / Zahnersatz) in einem zahntechnischen
Labor angefertigt. Durch dieses Verfahren kann gewährleistet werden, dass der Verlauf des Zahnfleisches mit in die Gestaltung der definitiven Versorgung einfließen kann, um ein ästhetisch möglichst hochwertiges Ergebnis zu erzielen.
Der Weg vom Setzen des Implantats bis zur definitiven Versorgung mag zwar zunächst lang erscheinen, doch sind wir sehr auf hohe Qualität und ein optimales Ergebniss bedacht – dies
braucht Zeit, denn Ihr Körper muss sich an die neue Situation des Implantats im Knochen erst gewöhnen.
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Der Kieferknochen wird zur Aufnahme des Implantats vorbereitet. |
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Das Implantat muss nach der Eingliederung ohne Belastung einheilen. |
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Nach der Abheilphase nach 3 bis 6 Monaten wird das Implantat zur Aufnahme des Zahnersatzes vorbereitet. |
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Der Zahnersatz ist eingegliedert. |
Zahnärztliche
Gemeinschaftspraxis
Dr. Wolfgang Neuhaus
Dr. Sebastian Schulte
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